Immobilienmanagement und Digitalisierung: Ein Muss für die Zukunft

Jens Thumm, Co-Founder & CEO von Predium

Der Markt für institutionelle und gewerbliche Immobilien steht unter Druck. Strengere ESG-Regulierungen wie die EU-Taxonomie oder die SFDR erfordern nachhaltigere Investments. Diese Entwicklung treibt die Nachfrage nach "grünen" Immobilien und erschwert die Rentabilität weniger nachhaltiger Objekte. Investoren müssen hohe Modernisierungskosten für ESG-konforme Portfolios stemmen – oder auf Strategien wie "Brown-to-Green" setzen, bei denen unsanierte Objekte saniert und mit Gewinn verkauft werden.

Digitale Lösungen für desaströse Datenlagen
Ein zentraler Hemmschuh ist die unzureichende Digitalisierung vieler Immobilienunternehmen. Daten sind oft unvollständig, veraltet oder unstrukturiert – ein Problem für gesetzliche Berichte und ESG-Optimierungen. Nur mit digitalisierten Portfolios lassen sich gesetzliche Vorgaben effizient erfüllen und wirtschaftlich fundierte Maßnahmen entwickeln.

KI als Schlüssel zur Zukunft
Künstliche Intelligenz (KI) bietet neue Wege, Immobilien effizienter zu managen. KI kann Datenlücken schließen und durch Technologien wie Geodaten und LiDAR digitale Zwillinge von Immobilien erstellen. Diese liefern bis zu 95 % der realen Gebäudedaten, die für ESG-Analysen und Investitionsentscheidungen benötigt werden.

Mehr als nur Compliance
Immobilienmanagementplattformen wie Predium gehen über das Erfüllen von Berichtspflichten hinaus. Sie unterstützen strategische Entscheidungen für nachhaltiges Wachstum, von ESG-Risikoanalysen bis hin zu Dekarbonisierungsstrategien. So wird der Weg zu klimaneutralen Portfolios nicht nur zur Pflicht, sondern zur strategischen Chance.

Mit der KI-gestützten Plattform von Predium vereint die Branche regulatorische Compliance und nachhaltiges Portfolio-Management – und macht sich fit für die Zukunft.

 

Datenanreicherung mit Digitalem Zwilling